Alpenüberquerung – Prolog

Anreise über Oberstdorf nach Spielmannsau

Na endlich. Los geht’s. Die Vorfreude war sehr groß!
Tür auf: Mich erwarten Blitz, Donner und dicke Tropfen. Na das fängt ja gut an…

Mal abgesehen von dem feuchten Beginn verläuft ansonsten alles reibungslos. Klar, man kommt sich in Bus und Bahn ein wenig außenstehend vor: Selbst ist man aufgerüstet und mental auf einsame Bergerfahrungen eingestellt und dann begegnen einem aber Massen an Menschen, ein Überangebot an Essen, Düften, schreiende Kinder… Es wird wirklich Zeit für mich… 🙂
In Oberstdorf angekommen mache ich mich zu Fuß auf den Weg nach Spielmannsau. Ich will ja nicht gleich mit einem Taxi beginnen. Es regnet… Aber gut. Ich wollte es ja so. Selbstzufrieden mit meiner generalstabsmässigen Planung gehe ich also den Bergen entgegen…

Beim Fotografieren merke ich: Meine Finger werden blau. Einer nach dem anderen. Mein Bauch wird ebenfalls blau. Unweigerlich muss ich an den Film „Der Name der Rose“ denken und an die Mönche… Mir fällt aber ein, dass das Fototäschchen an meinem Bauch vor ca. 10 Jahren von meiner Tochter mit 2 Tintenpatronen getränkt worden war. Meine Selbstzufriedenheit ist dahin. Der Teufel steckt im Detail… 🙂
Ca. 1,5 Stunden später bin ich blau und nass beim Hostel angekommen und damit nun am „richtigen“ Startpunkt. Für morgen ist es ganz passabel angesagt. Passt.

Im Überblick
Zielunterkunft für heute Mountain Hostel Spielmannsau
Abmarsch 17:50
Mittagessen Noch zu Hause
Ankunftszeit 19:30
Abendessen Mitgenommen
Strom/Internet/Mobilfunkempfang Ja/Ja/Nein
Gesamtgehzeit, km, auf, ab 01:30, Rest ist nicht der Rede wert
Fazit zur Anstrengung So kann es gerne weitergehen


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